Chemolumineszenz mit Luminol

 

Ziel:

Um einen Leuchteffekt zu erzielen, vermischt man verschiedene Lösungen.

 

Geräte:

  • 1 Rundkolben (4L) mit Korkring
  • 1 großer Pulvertrichter
  • 2 Bechergläser (4L)
  • 2 Bechergläser (800ml)
  • 2 Messzylinder (100ml)
  • Glasstäbe

 

Chemikalien:

  • 2 g Luminol C8H7N3O2 (5-Amino-1,2,3,4-tetrahydrophthalazin-1,4-dion)
  • 10 g Natriumhydroxid NaOH
  • 30 g Kaliumhexacyanoferrat(III) K3[Fe(CN)6]
  • 6 ml 30%ige Wasserstoffperoxid-Lösung H2O2
  • Destilliertes Wasser

 

Sicherheitshinweis:

NaOH ist stark ätzend, Wasserstoffperoxid-Lösung wirkt oxidierend und ätzend. Das Tragen einer Schutzbrille und von Handschuhen ist erforderlich! Da die toxikologische Wirkung des Sensibilisators Luminol nicht bekannt ist, sollte es vorerst sicherheitshalber als möglicherweise gesundheitsschädlich eingestuft werden.

 

Versuchsanleitung:

Vor der Vorführung bereitet man folgende Lösungen vor:

Lösung A: Im ersten 1-L-Becherglas rührt man 10 g Natriumhydroxid und 2 g                                      Luminol in 1 L dest. Wasser ein.

Lösung B: Im zweiten 1-L-Becherglas werden unter Rühren 30 g                                                          Kaliumhexacyanoferrat in 1 L dest. Wasser gelöst.

Lösung C: In einem 800-ml-Becherglas gibt man 100 ml der Lösung A, füllt mit                                    700 ml dest. Wasser auf und rührt.

Lösung D: Im zweiten 800 ml-Becherglas mischt man 700 ml dest. Wasser mit 100                              ml der Lösung B sowie 6 ml der Wasserstoffperoxid-Lösung.

   

Zur Vorführung gibt man in den Rundkolben einige Körnchen Kaliumhexacyanoferrat und setzt den Pulvertrichter auf den Hals des Rundkolbens. Im völlig verdunkelten Hörsaal werden die Lösungen C und D gleichzeitig über den Trichter in den Rundkolben gegossen, wobei sie sich unter Emission eines kräftigen hellblauen Lichtes vermischen. Anschließend werden noch die restlichen Lösungen A und B vollständig zugegeben. Dies führt zu einem kurzzeitigen verstärkten Leuchten.

 

Entsorgung:

Die Stoffe werden dem chemischen Sondermüll zugeführt.

 

Quelle: